Über mich

Warum bin ich Künstlerin?

Vor Jahrzehnten war ich fasziniert, als ich Farbe auf alten Fenster- und Türrahmen sah, wo sie sich in explodierende Farben gespalten hatten. Der Verwitterungsprozess enthüllte eine neue Kreation, nämlich Farben, die aufeinander reagieren. Das ließ mein Herz schneller schlagen. Und diese Resonanz das tut es auch immer noch! Genau wie bei Musik, oder jemand's Stimme. Oder zwischen Leuten.

Ein neues Bild zu erstellen, besteht darin Farben auf eine Basis aufzutragen. Farbe ist Farbe. Beim Anwenden von Farben wird eine neue Entität - das Bild selbst - erstellt. Es gibt einen ganz gewissen Punkt, an dem es zum Leben erwacht und mit seinem eigenen Sein in Resonanz steht. Zwischen Leben und Tod besteht eine Dünnheit.

Mit Kunst beginnt man mit einer Idee, die ein Potenzial birgt, sie durchläuft eine ähnliche Dünnheit und das Ding wird kreiert. Die Farbenauftragung wirkt zu einer neuen Gestalthervorrufung.

Dies ist eine ständige Erkundung, und das schürt meine Faszination.

Wenn ich Workshops unterrichte, sehe ich, wie Menschen gleichzeitig gespannt und aufgeregt sind. Es gibt einen spürbaren Moment, in dem ihre Kunstwerke zu dem werden, was sie sich erhofft haben, und dieser Moment ist für mich total faszinierend.

Zum Werdegang eines Künstlers - 'An Artist's Journey'

Why am I an artist?

Decades ago I became fascinated when I saw paint on old window and door frames split into exploding colours. The process of weathering revealed a new entity, that of slivers of colour reacting to each other. This makes my heart beat faster.

The very process of applying paint is to create a new picture. Paint is colour. As I apply colours, a new entity – the picture itself – is created. There is a point at which it springs to life and it resonates with its own beingness. Between life and death there is a thinness. With art you start with an idea which holds a potential, it goes through a similar layer of thinness and the thing is made, the juxtapositions of colour become a life. And this exploration fuels my fascination.

When I teach workshops, I see people go through the process of being apprehensive and excited at the same time. There is a palpable moment when their artwork becomes what they hoped for, and that moment is fascinating.